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Referenz-Handbuch Wettersymbole auf www.henzen.com

Ein Piktogramm (von lateinisch pictum "gemalt", "Bild" und griechisch gráphein "schreiben") ist ein einzelnes Symbol (manchmal auch Icon genannt), das eine Information durch möglichst einfache grafische Darstellung klar vermitteln kann. Darunter fallen auch Wettersymbole, um lokale Wetterverhältnisse (Messwerte in der Vergangenheit oder Prognosen für die Zukunft) bildhaft zu beschreiben (v. a. wesentlich bei RSF Meteo, in Printmedien oder im Internet).

Das Problem: Wer schon mal Wettersymbole auswählen musste (z. B. für Wetterprognosen), dem ist das Problem bekannt: Mit einer (zu) knappen Auswahl von Wettersymbolen ist das Wetter eines Tages kaum zu beschreiben. Und falls man genügend Wettersymbole besitzt, muss man sich jeden Tag durch eine Unmenge an Wettersymbolen durchklicken, bis man das richtige Symbol gefunden hat, weil es sich vielfach um Kompromisse handelt. Zudem wurde der Tagesverlauf des Wetters bis anhin kaum (evtl. durch Animation) oder gar nicht berücksichtigt. In den Bergen aber ist die Wettertendenz manchmal sogar "matchentscheidend".

Mein Ansatz: Der aus fachlichen Gründen gewünschte Ausbau bei den Wettersymbolen wird kombiniert mit einem mnemotechnische Konzept. Man kann jedes vorhandene Wettersymbol sofort finden und für den Internetauftritt nutzen, ohne alle Wettersymbole im Einzelnen zu kennen. Die Dateinamen der Wettersymbole sind nämlich so ausgelegt ist, dass sie 1) das Tageswetter und seinen Verlauf wiedergeben und 2) im Windows Explorer in einer meteorologisch sinnvollen Reihenfolge angezeigt werden (und zwar mit beliebigen Erweiterungsmöglichkeiten). Mnemotechnisch wird dieses Vorgehen genannt, weil man nur Tabelle 1 kennen muss, um aus über 2500 verschiedenen Wettersymbolen das zutreffende Symbol zu finden.

Mnemotechnische Bezeichnung der Wettersymbole (André Henzen, 2012)

Vorteil 1: Das Tageswetter wird direkt in den (Datei-)Namen des Wettersymbols (GIF-Format) integriert. Als Basis dazu wurden die einzelnen Elemente (Wolken, Nebel, Regen, Schnee und Blitz) aus den MeteoSchweiz-Wettersymbolen zuerst isoliert. Bei den Wettersymbolen von MeteoSchweiz gefällt vor allem die klare Unterscheidung zwischen Regen und Schnee (bei manchen Wetterdiensten ist dies schlecht sichtbar oder Schneeflocken können mit Sternen oder sogar Regen verwechselt werden). Nun können die Wettersymbole in einem "Piktogramm-Konfigurator" (dank der Ebenenfunktion in Adobe Photoshop CS4) beliebig zusammengestellt werden. Man muss nicht mehr mit inhaltslosen Nummern arbeiten. Man beschreibt einfach das Wetter im Dateinamen des Wettersymbols mit Abkürzungen und erhält dann direkt das gewünschte Wettersymbol.

Vorteil 2: Der Tagesverlauf des Wetters wird halbstagsweise in das Wettersymbol integriert (siehe Tabelle 1 und Hinweise weiter unten). Der linke Teil des Symbols entspricht dabei dem Vormittag, der rechte Teil des Symbols dem Nachmittag. Gelesen wird also das Tageswetter wie in der Zeitung von links nach rechts. Indem auch bei wenig Bewölkung am Vor- und Nachmittag Niederschläge eingetragen werden können, entstehen viele neue Wettersymbole, ohne dass die "Lesbarkeit" darunter leidet.

Vorteil 3: Beim Lokal-TV Leukerbad gab es bis Ende 2011 nur 9 Wettersymbole, bei MeteoSchweiz waren es im April 2012 je 28 Symbole tagsüber und nachts, bei SF Meteo insgesamt 30 Symbole (dafür animiert) und bei MeteoCentrale je 54 Symbole tagsüber und nachts. Mit dem Piktogramm-Konfigurator erhalte ich über 2500 Wettersmybole (nur tagsüber, Stand 19.5.2012). So kann jedes einzelne Wetterelement (Wolken, Nebel, Regen, Schnee und Blitz) pro Halbtag individuell und im Rahmen (selbst-)definierter Bandbreiten bewertet werden.

Vorteil 4: Jeden Tag können weitere, neue Wettersymbole je nach Bedürfnis kreiert werden, ohne jeglichen graphischen Aufwand. Für neue Symbole braucht es auch keine neuen Erläuterungen, da sie alle auf den Basis-Wettersymbolen und einfachen Erläuterungen basieren (siehe Wettersymbole). Die Möglichkeiten des Piktogamm-Konfigurators sind aber damit noch nicht ausgeschöpft. Zwei Blitze im Wettersymbol sowie Wettersymbole für die Nacht werden vorerst nicht verwendet.

Vorteil 5: Die flexible Erstellung von Wettersymbolen mit (selbst-)definierten Bandbreiten gemäss Tabelle 2 ermöglicht einen vollautomatischen Einsatz für ein Klima-Archiv, ausgehend von den Messwerten einer Station. Dank der Anwendung von Bandbreiten für die einzelnen Elemente des Wettersymbols sind so mindestens semiquantitative Aussagen möglich, z. B. wenn dies aus Datenschutzgründen erwünscht ist.

Kurzbeschreibung für die Verwendung dieser Wettersymbole: Der Bewölkungsgrad ist mit c (=cloudness) oder f (=fog) zu bewerten. Dann können andere Wetterelemente hinzu gefügt werden, falls die definierten Bandbreiten erreicht werden, z. B. mindestens 1 mm Niederschlag in flüssiger Form, damit ein Regentropfen oder eine Schneeflocke im Wettersymbol angezeigt werden. Die Wettertendenz im Tagesverlauf wird beim Bewölkungsgrad c1 bis c3 am Ende des Dateinamens mit _am oder _pm präzisiert (jeweils gültig für den schlechteren Halbtag; wenn man es nicht weiss, gilt dies standardmässig für die zweite Tageshälfte) und bei c4 durch die Wetterelemente pro Halbtag, getrennt durch einen Bindestrich (hier sind somit auch völlig zwei gleichwertige Halbtage möglich, weil das Elemente Sonne nicht vorhanden ist).

Tabelle 1: Wie wird der Tageslauf der Wetterelemente in den (Datei-)Namen des Wettersymbols übernommen?

Deutsch Bewölkung spezielle Wolkenarten Regen Schnee Gewitter Tendenz
Englisch cloudiness fog rain snow thunderstorm ---
Abkürzung c f r s t _am oder _pm
Bewertung 0 bis 4 1 bis 3 1 bis 4 1 bis 3 1 bis 2 falls keine Tendenz
fehlt _am oder _pm
Beispiele (Auswahl;
bei c und f jedoch schon vollständig)
c0
c1
c2
c3
c4
f1
f2
f3

c2-0-r1_pm

c3-0-r2_pm

c4-r1-r3
usw.

c3-0-s2_pm

bei Schneeregen auch

c3-r1s1-0_pm
usw.

c3-0-r2t1_pm
usw.


c4-r2t1-r2t1

c3_am
c3_pm
oder

c2-r1t1-0_am

c2-0-r1t1_pm
usw.

Verwendung bei f kein c bei c kein f nur bei >1 mm nur bei >1 mm nur bei Blitz/Donner bei c4 siehe *)
*) bei c4 Bei c4 sind sehr viele Niederschlags- und Gewitterkombinationen (roter Blitz) möglich. Da bei c4 im Wettersymbol keine Sonne mehr erscheint, wird auf die Tendenz mit _am und _pm verzichtet. Dafür werden Niederschlag und Gewitter jeweils für Vor- und Nachmittag separat definiert, untereinander und von c4 jeweils getrennt durch einen Bindestrich. Damit die Unterscheidung Vor-/Nachmittag möglich ist, muss hier allenfalls eine 0 eingesetzt werden (z. B. kein Regen am Vormittag). Beispiele:
c4-r1s1-0 (Schneeregen am Vormittag, Regen 10-30 mm, am Nachmittag hingegen praktisch trocken) oder
c4-r3t1-r1 (Gewitter am Vormittag, Regen 30-50 mm, davon rund 3/4 am Vor- und 1/4 am Nachmittag) oder
c4-r2t1-s1 (nach Regen und Gewitter am Vormittag fällt am Nachmittag Schnee, totaler Niederschlag 10-30 mm)

Detaillierte Hinweise für die Anwendung dieser Wettersymbole

  • Der Dateiname jedes Wettersymbols beginnt mit dem Bewölkungsgrad, d. h. mit c (= cloudness) oder f (= fog) und dessen Bewertung gemäss Tabelle 2. Für den Bewölkungsgrad werden 5 Klassen verwendet (wie bei MeteoSchweiz; bei MeteoCentrale sind es nur 4 Klassen mit zu grosser Diskrepanz zwischen 2. und 3. Klasse und entsprechend nachteiliger Beurteilung für eigentlich noch passable Wandertage). Mit ein bisschen Übung kann aus den Kurven der Globalstrahlung direkt eine Bewertung vorgenommen werden, ohne die Globalstrahlung prozentual bzw. statistisch orts- und monatsabhängig auszuwerten.
  • Die Graufärbung der Wolken muss nicht speziell gewählt werden, da sie zum entsprechenden Bewölkungsgrad gehört. Bei c1 und c2 sind die Wolken hellgrau, bei c3 und c4 dunkelgrau. Der Unterschied zwischen c2 und c3 wird durch das unterschiedliche Grau der beiden Wolken erreicht. Die Wolke von c3 wird auch als Wolke c4 verwendet, aber nur wenn kein Niederschlag verzeichnet wird (entspricht dem Ausdruck bedeckt im Wetterbericht).
  • Die Sonne als Wetterelement muss im Dateinamen nicht präzisiert werden. Bei den Wolkenarten c0 bis c3 sowie bei f1 und f2 ist eine Sonne im Wettersymbol schon vorhanden. Bei c0, f1 und f2 steht die Sonne in der Mitte (keine Tendenz im Tagesverlauf erkennbar), bei c1 bis c3 wechselt die Sonne je nach Dateinamen auf die Position Vor- oder Nachmittag (hier ist immer eine Tendenz im Tagesverlauf erkennbar, bzw. zu wählen). Falls nicht näher bezeichnet, gilt der Nachmittag als schlechtere Tageshälfte (v. a. bei Prognosen auf mehrere Tage hinaus sinnvoll) und die Sonne nimmt dann die Position Vormittag ein, siehe auch Tabelle 1 mit Beispielen zu _am und _pm.
  • Die Wettertendenz im Tagesverlauf wird präzisiert, indem bei c1, c2 oder c3 ein Suffix mit Underline dem Dateinamen angehängt wird: _am bei schlechterem Wetter am Vormittag, _pm am Nachmittag, z. B. c3_am oder c3_pm. Das Wettersymbol wird also durch das Suffix fast spiegelbildlich um die Hochachse gedreht. Ob man nun ein _am oder _pm anhängt, ist anhand der Kurve der Globalstrahlung einer Wetterstation recht einfach visuell zu bestimmen.
  • Bei c4 erscheint im Wettersymbol keine Sonne mehr, weshalb auf die Tendenz mit _am und _pm wird verzichtet. Dafür werden Niederschlag und Gewitter für Vor- und Nachmittag separat definiert, untereinander und von c4 jeweils getrennt durch einen Bindestrich. Damit die Unterscheidung Vor-/Nachmittag möglich ist, muss hier allenfalls eine 0 eingesetzt werden (z. B. kein Regen am Vormittag): z. B. c4-r1s1-0, siehe auch Beispiele in Tabelle 1. Falls Vor- und Nachmittag bei c4 gleich ausfallen, wären auch Kurzformen möglich: z. B. c4s1 (ohne Unterscheidung Vor-/Nachmittag), entspricht c4-s1-s1.
  • Bei Prognosen auf mehrere Tage hinaus braucht nicht unbedingt die Wettertendenz präzisiert werden. Es wird dann angenommen, dass das schlechtere Wetter (meist mehr Wolken oder mehr Niederschlag, statistisch höhere Gewitteraktivität) eher den Nachmittag betrifft (bei den MeteoSchweiz-Piktogrammen ist es z. T. jedoch umgekehrt).
  • Andere Wetterelemente wie Regen, Schnee und Gewitter sind jeweils fakultative Zusätze im Dateinamen. Sie müssen also nicht erscheinen, ausser wenn die (selbst-)definierten Bandbreiten erreicht werden.
  • Falls an einem Tag mit hoher Globalstrahlung (gemäss folgender Tabelle im Bereich c0) mehr als 1 mm Niederschlag fällt, könnte man eigentlich das Symbol c1 verwenden, damit nicht eine Sonne und ein Regentropfen kombiniert werden müssen. Wenn man jedoch den Bewölkungsgrad über die Globalstrahlung ermittelt und die Niederschlagsmenge über den Kalendertag, ist es durchaus möglich, völlig neue Wettersymbole zu erhalten: oder (letzteres z. B. am 22. Mai 2012 in Wiler/Lötschental, mit 10.2 mm Niederschlag zwischen Mitternacht und dem frühen Vormittag, gefolgt von einem strahlend schönen Tag).
  • Im Gegensatz zu vielen Wetterdiensten kann durch die modulare Zusammenstellung der Wettersymbole bei allen Bewölkungsgraden zwischen c2 und c3 der Niederschlag sogar halbtagsweise berücksichtigt werden. Beim Bewölkungsgrad c1 wird mal angenommen, dass nicht gerade an beiden Halbtagen nennenswerter Niederschlag fällt. Selbstverständlich würde der Wettersymbol-Konfigurator auch c1-Wettersymbole mit Niederschlag in beiden Tageshälften ermöglichen. Ist aber nennenswerter Niederschlag an beiden Halbtagen feststellbar, wird vorläufig c2 eingesetzt, was auch betreffend Bewölkungsgrad wohl eher der Fall sein dürfte.
  • Für die Niederschlagssumme gilt die höchste Anzahl Tropfen/Schneeflocken nebeneinander an einem der beiden Halbtage: Zwei Regentropfen am Vormittag bedeuten die gleiche Regensumme pro Tag wie mit je 2 Regentropfen am Vor- und Nachmittag. Mit unterschiedlichen Wertigkeiten kann man jedoch die ungefähre prozentuale Verteilung für Vor- und Nachmittag andeuten. Bei Regen gibt es so maximal vier Regentropfen unter einer Wolke (siehe Tabelle 2), für Schnee maximal 3 Schneeflocken (da ganz einfach nicht mehr als drei Schneeflocken pro Halbtag unter einer Wolke Platz haben).
  • Falls zwei Niederschlagsarten notwendig sind (Lufttemperatur etwa um +2 °C wechselnd, wo Schnee und Regen am gleichen Tag möglich sind), können auch zwei Symbole gleichzeitig eingesetzt werden: z. B. c4-r1s1-r1 heisst Schneeregen am Vormittag, Regen am Nachmittag. Die prozentuale Verteilung wäre hier etwa 2/3 zu 1/3.
  • Bei gemischtem Niederschlag bzw. Schneeregen ist jeweils nur die Anzahl Tropfen/Schneeflocken "nebeneinander" entscheidend. Die Niederschlagssumme bei ist also in der ersten und zweiten Tageshälfte etwa gleich gross. Links haben wir zwei Schneeflocken "nebeneinander", rechts zwei Regentropfen. Dies ermöglicht - je nach gewählter Bandbreite - auch die Darstellung von kleineren Niederschlagsmengen mit Schneeregen, z. B. wählt man dann , wo die Schneeflocke und der Regentropfen übereinander liegen. Hier liegt also nur ein Niederschlagszeichen "nebeneinander", bzw. man ist der Niederschlagskategorie 1-10 mm flüssiger Niederschlag.

Tabelle 2: Wie werden die Wetterelemente pro Tag bewertet (Vorschlag André Henzen, Globalstrahlung mit Stationswerten von Wiler/Löschental)?

Bewertung 0 1 2 3 4
Bewölkung anhand häufig verwendeter Begriffe im Wetterbericht (hier vereinfacht)
c0
schön, zeitweise
Wolkenfelder

c1
ausgedehnte
Wolkenfelder

c2
wechselnd
bewölkt

c3
vorwiegend bewölkt

c4
(stark) bewölkt
bis bedeckt
Bewölkung anhand Globalstrahlung [KJ/m2], Summe 10-Min.-Werte (Wiler)
1.-15. Mai 2012 ≥24'649 ≥20'541 ≥15'337 ≥11'229 <11'229
16.-31. Mai 2012 ≥25'439 ≥21'200 ≥15'829 ≥11'589 <11'589
1.-15. Juni 2012 ≥27'071 ≥22'559 ≥16'844 ≥12'332 <12'332
16.-30. Juni 2012 ≥26'370 ≥21'975 ≥16'408 ≥12'013 <12'013
1.-15. Juli 2012 ≥25'650 ≥21'375 ≥15'960 ≥11'685 <11'685
16.-31. Juli 2012 ≥24'215 ≥20'179 ≥15'067 ≥11'031 <11'031
Bewölkung monatsunabhängig als % der max. tägl. Globalstrahlung/Halbmonat
(Bewölkung tagsüber wird somit überbewertet, Beispiel Wiler)
90 - 100 % 75 - 89 % 56 - 74 % 41 - 55 % <40 %
entspricht etwa einer Sonnenscheindauer
(es besteht jedoch keine direkte Relation zur Globalstrahlung!)
80 bis 100 %
(meist) sonnig
50 bis 80 %
ziemlich sonnig
30 bis 50 %
teilweise sonnig
10 bis 30 %
wenig Sonne
0 bis 10 %
kaum Sonne
spezielle Wolkenarten (wird nicht verwendet)
f1
hohe Bewölkung

f2
Hochnebel

f3
Nebel
(wird nicht verwendet)
Tagesniederschlag [mm] (Versuchswerte)
siehe Anzahl Regentropfen nebeneinander pro Halbtag
(<1 mm wird nicht dargestellt)
r1
≥1 bis <10 mm

r2
≥10 mm

r3
≥30 mm

r4
≥50 mm
Tagesniederschlag [mm] (Versuchswerte)
bei Schnee siehe Anzahl Schneeflocken nebeneinander pro Halbtag
(<1 mm wird nicht dargestellt)
s1
≥1 bis <10 mm

s2
≥10 mm

s3
≥30 mm
(wird nicht verwendet)
Gewitter, wird mit Blitzsymbol dargestellt (wird nicht verwendet)
t1
(leicht) gewitterhaft

t2
starke Gewitter (ev. ganztägig)
(wird nicht verwendet) (wird nicht verwendet)

Weitere Möglichkeiten mit flexiblen Wettersymbolen

Wie man sieht, können sehr viele Informationen in ein Wettersymbol "gepackt" werden, und dies bei einer Grösse von gerade mal 36 x 27 Pixel (aus praktischen Gründen erweitert, gegenüber 36 x 22 bei MeteoSchweiz)! Es sind noch weitere Möglichkeiten denkbar:

  • Falls man die maximale Zahl der Regentropfen (max. 8) oder Schneeflocken (max. 6) pro Wettersymbol für eine Bewertung von 1-6 oder 1-8 verwendet, würde man eine sehr feine Klasseneinteilung für den Niederschlag erreichen. Dies ist jedoch für mich im Moment nicht notwendig, so lange die Niederschlagssumme in Zahlenform unter dem Wettersymbol angegeben wird. Aus Datenschutzgründen könnte dies jedoch eine Option sein.
  • Je nach Bedürfnis können auch Wettersymbole für die Nacht verwendet werden. Dies ist aus praktischen Gründen bei Ganztages-Wettersymbolen nicht notwendig. Wenn man jedoch das Wetter in kleineren Intervallen wie 3, 6 oder 12 Stunden beurteilen will, kann man für den Bewölkungsgrad in der Nacht = night = n wählen (anstatt c) mit der Bewertung 0-4 wie tagsüber. Allerdings scheitert dies in der Praxis (ohne Einsatz von Wettermodellen) wohl an fehlenden Messdaten in der Nacht (keine Globalstrahlung, keine Messung der Sonnenscheindauer bzw. Bewölkung usw.). Allein mit der Luftfeuchtigkeit kann ich in der Nacht kein Wettersymbol kreieren, eher schon mit dem Spread (Differenz zwischen Lufttemperatur und Taupunkt). In der Nacht wird im Wettersymbol einfach die Sonne durch den Mond, evtl. kombiniert mit Sternen, ersetzt. Der Rest vom Symbol bleibt gleich. Die Anzahl Wettersymbole vergrössert sich noch einmal um 64 % auf etwa 4160 Wettersymbole.
  • Zur Zeit wird im Wettersymbol nur ein Blitz am Vor- oder am Nachmittag auf die Wolken aufgesetzt. Falls man beide Blitze zusammen verwenden will, ergeben sich viele interessante Varianten, welche jedoch in der Natur eher selten auftreten. Diese Wettersymbole wurden aus zeitlichen Gründen nicht "vorproduziert".

Aktualisiert am 21. April 2013, André Henzen.

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